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Unterstützt von:
Kulturamt der Stadt Münster
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.
Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus
wild nights
Wenn ihr denn Ruhm bestimmt sei, werde sie ihm nicht entkommen können, entgegnete Emily Dickinson (1830 – 1886) gelassen, als Freunde sie drängten, ihre Lyrik doch bitte zu veröffentlichen. Nur sieben ihrer 1775 Gedichte kamen zu ihren Lebzeiten anonym ans Licht. Stets weiß gewandet und zurückgezogen in einem Zimmer im Haus ihrer Eltern (Amherst, US-Bundesstaat Massachusetts) verschrieb sie sich ihrer größten Passion, dem Dichten, für sie gleichzusetzen mit Atmen, mit einem rauschhaften Überschwang, provozierender Intensität und tiefster Verlorenheit.
„Wild Nights“ ist der letzte Teil der MAKE – Trilogie zu unbändigen Dichterrinnen, nach den Arbeiten zu Unica Zürn und Anne Sexton beschäftigt sich diese Inszenierung (Regie: Manfred Kerklau) mit der weltweit als eine der größten amerikanischen Lyrikerinnen gefeierten Dickinson und Zeitgenossin von Walt Whitman. Biografische Positionen stehen dabei nicht im Fokus. Entflammt und fasziniert von der ungeheuren Musikalität der Gedichte erscheinen gebrochen durch Spiegelglas Positionen, wie Gedichtzeilen, mit 3 Frauen
aus verschiedenen Generationen zwischen 26 und 76 auf der Bühne. Mit ihren persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen als Künstlerinnen setzen sie sich zu E.D. in Beziehung und Assoziation. Choreografien, autobiografische Texte, Tanz, Gesang, ein Klavier und die Musik- und Soundkomposition von Kai Niggemann verweben sich zu einem getanzten Vierzeiler, der formal und inhaltlich an die Poeme von Dickinson knüpft, bewegt und getragen durch die ihr eigene einzigartige Mischung aus Ekstase und Ironie, Pathos und Nüchternheit, Innigkeit und Witz.
Uraufführung: 21.09.’11
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Presse:
„Text und Bewegungsabläufe sind in Manfred Kerklaus Inszenierung fein aufeinander abgestimmt und der Tanz drückt aus, was in den Gedichten unterschwellig mitschwingt. Hinzu kommen die Klangkollagen von Kai
Niggemann, bei denen gegenläufig angeordnete Stimmen Zeilen aus den Gedichten rezitieren. All das erzeugt eine poetische Stimmung, die den Zuschauer mitnimmt auf eine Reise in die Innenwelt der Dichterin“ __Münstersche Zeitung
„Die Choreografie von Annelise Soglio überzeugt durch die eigenwillige Mischung aus Text und Tanz, aus Statik und Dynamik: Mal scheint nichts zu passieren, dann bricht es wieder wie eine Explosion aus den Tänzerinnen hervor. Schmetterlinge spielen im Werk von Dickinson ebenso wie auf der Bühne eine wichtige Rolle: Annalisa Derossi flattert wild mit den Armen wie ein Schmetterling beim Kolibriflug. Karolina Kolodziej vibriert am ganzen Körper, um einen großen Nachtfalter darzustellen. Dazwischen ertönen aus dem Off vielstimmig Gedichte der Lyrikerin.“ __Westfälische Nachrichten
Konzept: Manfred Kerklau, RUE OBSCURE
Regie: Manfred Kerklau
Rauminstallation: RUE OBSCURE
Schauspiel: Beate Reker, Katrin Heinrich, Carsten Bender
Schlagzeug / Sounddesign: Hirzel Hirzelnsen
Video: Sven Stratmann
Lichtdesign: Adrian Kantel
Kostümberatung: Bettina Zumdick
Maske: Sabine Schubert
Installationsbau: Bernd Heitkötter
Grafik: Erich Saar
Presse & Öffentlichkeitsarbeit: Rita Roring
Leserechte beim S.Fischer Verlag; Frankfurt am Main
Uraufführung: 12.November 2015
Unterstützt von:
Kulturamt der Stadt Münster
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.
Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus